Zum ersten Mal seit 2008 spielt wieder eine Paderborner Skaterhockeymannschaft in der Regionalliga des ISHD, nachdem die Herrenmannschaft in den letzten Jahren mehr oder weniger erfolgreich in der Landesliga Westfalen gespielt hat. Mit einem neuen Vorstand um Matthias Kringel und Stefan Pfeifer, sowie der Rückkehr von Spielertrainer Fabian Wortmann und weiteren Leistungsträgern wie Alexander Wille, fand in den letzten zwei Jahren ein Neuaufbau der Seniorenmannschaft statt, welcher seinen bisherigen Höhepunkt im Aufstieg in die Regionalliga fand.

Gestern fuhren die Rogues nach langer Vorbereitung zum Ligaauftakt nach Ahaus, die „alten Hasen“ wussten schon im Vorfeld, dass in Ahaus ein sehr heimstarker Gegner warten würde. Nach einem Blitzstart der Rogues konnte Ahaus demnach auch schnell die Kontrolle über das Spiel gewinnen und spielte im Anfangsdrittel eine 2:5 Führung heraus. Gehemmt durch die schwierigen Verhältnisse auf dem Ahauser Betonboden hatten die Rogues in vielen entscheidenden Situationen das Nachsehen und brachten die Ahauser durch zu viele Strafzeiten zusätzlich ins Spiel. Trotz der Ahauser Spielüberlegenheit präsentierten auch die Rogues hin und wieder gefährliche Angriffe, von denen jedoch nur zwei ihr Ziel fanden. Im Mitteldrittel zeigte sich ein ähnliches Bild und Ahaus konnte auf 4:10 davonziehen. Erst im Schlussdrittel wurden die Rogues – allerdings zu spät – stärker und konnten das Spiel phasenweise besser kontrollieren. Mit einem Endergebnis von 5:11 trennten sich beide Mannschaften.

Als Fazit kann der TV Paderborn festhalten, dass man trotz einiger guter Ansätzen gegen ein starkes Heimteam verdient verloren hat. Ein paar Tore wären für die Rogues sicherlich mehr drin gewesen, hätte man einige der klaren Torchancen besser genutzt. Insgesamt war es für die Rogues eine lehrreiche Veranstaltung in der Spielertrainier Fabian Wortmann einige Verbesserungsmöglichkeiten entdecken konnte. Zum jetzigen Zeitpunkt ist auf jeden Fall jedem Paderborner Akteur klar, dass man sich nach sechs Jahren Landesliga auf einen längeren Lernprozess einstellen muss, um sich der stark veränderten Spielweise in der Regionalliga anzupassen.